Hie und da, empfange ich österreichisches Fernsehen und da gibt es eine Sendung, von der vermutlich jeder von uns schon mal gehört hat: Das Geschäft mit der Liebe heißt sie. Und genau um diese Sendung gibt es jetzt einen ziemlichen Shitstorm, der meiner persönlichen Meinung nach auf den ersten Blick übrigens nicht so ganz unberechtigt ist. Aber der Reihe nach.
Hintergrund:
Ein Journalist der österreichischen Zeitung „der Falter“ hat sich kürzlich durch die auf Socialmedia Plattformen veröffentlichten Reels der ATV-Sendung geklickt und dann für sich festgestellt, dass es sich um „Frauenverachtenden, diskriminierenden Müll“ handelt. Daraufhin startete er eine Handvoll Postings gegen diese Sendung, welche nun sogar den österreichischen Vizekanzler auf den Plan riefen. Dieser ist unter anderem auch für die Medien in Österreich zuständig.
Jedenfalls gibt es derzeit einen ziemlichen Aufschrei, über die Niveaulosigkeit dieser Sendung. Wobei… Nein.. Das „Niveau“ ist denke ich nicht so das Problem. Das Problem ist eher, dass unter dem Deckmantel des Begriffs „Liebe“ thailändische Frauen vor der Kamera eines quotensüchtigen Fernsehsenders sexuell ausgebeutet und diskriminiert werden. (So lauten auch die Vorwürfe in den Medien) Denn um „wahre Liebe“ geht es hier sicher nicht. Vermutlich wird es aber genau das sein, was man den Damen dort vorgaukelt.
Sind wir genau so niveaulos wie „Das Geschäft mit der Liebe“?

Na aber hallo! Wir sind sogar um Lichtjahre niveauloser! 😀 Jeder der unser Projekt kennt, weiß, dass es bei uns nur ums total niveaulose rumficken geht! 🙂 Jeder der unser Projekt kennt weiß, dass wir Sexabenteuerlustige Damen und Herren sind, die sich nicht nur online, sondern dann und wann auch real vergnügen. Es gibt da aber einen wichtigen Punkt zu beachten: Ja, wir sind versaut unterwegs, aber bei uns läuft alles auf Augenhöhe und im beiderseitigen Einverständnis! Und: Es ist klar, dass es wirklich nur um Sex geht. By the way: Wenn es um Rotlichtkontakte geht, sind wir auch hier nicht ganz unkritisch. Insbesondere wenn Zuhälterei im Spiel ist, wie wir schon mal in diesem Artikel aufgedeckt haben
Bei der ATV Sendung „das Geschäft mit der Liebe“ ist das mit der „Liebe“ aber eben nicht so wirklich klar. Denn „Liebe“ gibt es hier augenscheinlich keine und wenn, dann nur in dem Zusammenhang, dass die vor der Kamera vorgeführten Thaifrauen denken, dass sie hier offenbar den Mann des Lebens kennenlernen. Eine Illusion, die praktisch in jeder Folge der Sendung durch das tölpelhafte Verhalten der männlichen Bewerber schnell wieder verpufft.
„Na wenns schlank is, is sicha eng!“
So das Orginalzitat von einem der Tölpelmänner vor laufender Kamera. Und nein guter Mann, dass stimmt so nicht! 😉 Frag halt jemanden, der regelmäßig rumfickt, der kann dir das bestätigen! 😉
„Bevur i ma die mithamnimm, muass i die Oide natirlich probepudern!„
Ja, ne is klar. Man will ja wissen wofür man bezahlt, obwohl… oh wait… Liebe? Spricht man so über seine potentielle zukünftige Frau?
Die TV-Sendung
Die Sendung „Das Geschäft mit der Liebe“ wurde erstmals 2010 vom österreichischen Fernsehsender ATV ausgestrahlt und erregte schnell Aufmerksamkeit und Kontroversen. Sie bietet einen Einblick in das Liebesleben von Menschen, die bereit sind, für intime Beziehungen diverse Risiken einzugehen. Dabei erschafft die Show ein Spannungsfeld, in dem persönliche Geschichten und emotionale Verstrickungen auf unterhaltsame Weise präsentiert werden, was Zuseher neugierig macht, wie weit Menschen gehen können. Da die in der Sendung vorgestellten Tölpelmänner für klassische Kontakte zu österreichischen Frauen zu blöd sind, arrangiert man über Agenturen also ein Kennenlernen von Damen in Ländern wie zb Thailand.
Persönliche Meinung: Ich behaupte mal, die meisten Zuseher schalten deshalb ein, weil sie diese Dorftrottel-Proleten, die nun schon seit 15 Jahren ihr Unwesen auf den Bildschirmen treiben, scheitern sehen wollen. Und ja, tatsächlich sind alle bislang gescheitert. Bis auf einen. Ein gewisser Robert Niessl, hat offensichtlich durch das Sendekonzept tatsächlich seine Frau für`s Leben gefunden. (Danke an das Vögelchen, welches mir das eben gezwtitschert hat)
Konzept und Format
Das Konzept der Sendung kombiniert jedenfalls Reality-TV-Elemente mit dramatischen Beziehungsdynamiken. Du wirst Zeuge von Berichten über Männer und Frauen, die in exotischen Orten wie eben Thailand nach der angeblich großen Liebe suchen.
Vorwürfe der Ausbeutung und Diskriminierung
In der hitzigen Debatte um das Format wird vor allem die angebliche sexuelle Ausbeutung der Teilnehmer angeprangert. Viele Kritiker behaupten, dass die Produzenten oft die emotionalen und finanziellen Nöte der Protagonisten ausnutzen, um mit sexistischen und diskriminierenden Aussagen der Tölpelmänner spektakuläre Fernsehmomente zu erzeugen. Wir dürfen dabei auch nicht vergessen, dass es sich um einen mit Steuergelder finanzierten Fernsehsender handelt.

Kritische Reaktionen aus der Öffentlichkeit
Medienkritik
In den Medien wird die Sendung derzeit jedenfalls vermehrt unter die Lupe genommen. Kritiker argumentieren, dass die Darstellung von Beziehungen, die im Kontext zu Sexismus steht, problematisch ist.
In der öffentlichen Debatte wird deutlich, dass viele Menschen eine klare Grenze ziehen möchten zwischen unterhaltsamer Realität und der Gefahr von Missbrauch.
Schlussfolgerung
15 Jahre läuft dieser Proletenklamauk schon und jetzt plötzlich kommen so manche Leute darauf, was da abgeht? Und das nur, weil ein Journalist plötzlich auf den Tisch haut? Na, da haben wohl einige gepennt die letzten 15 Jahre… Schon klar, man kann die Sendung natürlich nicht „Sexuelle Herabwürdiigung von Thaifrauen“ nennen, denn das bekommt der Sender logischerweise nicht durch. Dann muss halt „die Liebe“ als Deckmantel herhalten. Nach „echter Liebe“ sieht mir das Verhalten dieser in der Sendung dargestellten Dorftrottel-Männer jedoch nicht aus. Genau genommen, wären die sogar zu blöd bei uns einen Treffer zu landen. Denn auch wenn wir alle ziemlich freizügig und direkt unterwegs sind, aber so ein gewisser Grundrespekt und Realitätssinn sollte halt doch da sein. Sonst sollte man besser jetzt und in alle Ewigkeit weiterwichsen. Amen.
UPDATE 1:
Na das ging ja nun ziemlich flott. Wie eben bekannt wurde, soll der Sender ATV verkündet haben, die Serie vorübergehend einzustellen
UPDATE2:
Mir wurde von einem Leser eben ein interessanter Podcast zugespielt, in dem der Falterjournalist Florian Klenk mit dem Produzenten der Sendung, Andreas M. zusammentrifft und ihn mit unangenehmen Fragen konfrontiert. Persönliche Meinung: Klenks Fragen sind durchaus berechtigt, allerdings konnte der Produzent die Vorwürfe doch ziemlich glaubhaft widerlegen bzw zumindest den Vorwurf der positiven Darstellung von Menschenhandel zurückweisen.
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